| Jugendliche
Stadtführer erklären Besuchern die Kunst und ihren Stadtteil Ziel des GRENZGÄNGER-Projekts ist die sozialräumliche Integration: Jugendliche wollen kommunizieren, gestalten, mitmachen, mit anderen Worten an der Gesellschaft teilhaben. Dieses natürliche Bedürfnis stößt heute in urbanen Räumen verschärft auf Hindernisse und beschränkt trotz gegenteiliger Versprechungen zunehmend die Möglichkeiten an Partizipation und sozialer Gestaltung. Im Projekt GRENZGÄNGER sind es vor allem Jugendliche mit Migrationshintergrund, die zwar oft bildungsfern sind, dennoch über ihrer Neugier begeistert werden können.
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Das
Projekt GRENZGÄNGER eröffnet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit
, als "Kiez-Experten" ihr urbanes Umfeld aus einer neuen und ungewohnten
Perspektive zu erleben. Angesprochen werden vor allem Kinder und Jugendliche,
die sich überwiegend auf öffentlichen Plätzen aufhalten und die
von Hause aus, keinen Zugang zu Kunst und Kultur besitzen.
Über die Förderung der sozialen Kompetenzen durch gemeinsame Prozesse werden die TeilnehmerInnen der GRENZGÄNGER in die Lage versetzt, an den gesellschaftlichen Prozessen zu partizipieren und finden dadurch Zugang zu den örtlichen Institutionen und Kulturorten.
Kunst- und Kulturprojekte können im Lebenskontext von Jugendlichen, besonders in sozialen Brennpunkten, eine transformative Kraft entfalten und integrativ und interkulturell wirken. Wenn sie von Kunstvermittlern angeleitet werden, Verantwortung für sich und andere Gruppen im Stadtteil zu über nehmen, erwerben sie neue Kompetenzen.
"Grenzgängerinnen" erläutern die Kunst. Die Bereitschaft, sich mit Kunst und Kultur im Kiez auseinander zu setzten verbessert das nachbarschaftliche Verhältnis und führte in den Vorjahren zu einer Verringerung des Vandalismus gegenüber den aktiven Kunstprojekten und Galerien.
"Grenzgänger" zeigen ihren Kiez und ihre Lieblingsorte. Sie lernen mehr über den Kiez ( Historie, Nachbarschaft, Netzwerke ) und insbesondere im Team zu arbeiten. Sie beobachten Künstler bei ihrer Arbeit und sind an deren Schaffensprozessen beteiligt. Sie führen Besucher durch den Kiez und erweitern dabei ihre sprachlichen Fähigkeiten. | |



























